Epilog: St.Florian – Enns/Lorch (Lauriacum)

Der wirklich letzte Tag meiner Wanderung – ich bin voller Emotionen, die Tage in Sankt Florian werden unvergessen bleiben. Vormittags habe ich noch einen Termin mit dem Prälaten des Stifts, welcher mich sehr freundlich empfängt, mein St.-Florian-Wasser weiht und mich anschließend noch in den Klausurbereich des Stifts zum Stundengebet und Mittagsmahl einlädt. Dann mache ich mich auf den Weg in Richtung Enns.

Der Weg ist flach, zunächst entlang der ehemaligen Florianerbahn. Abseits des Weges rostet eine alte Lokomotive vor sich hin. Immer wieder drehe ich mich um und sehe die mächtigen Doppeltürme der Basilika, die das Land weithin dominieren. Enns kommt näher, und ich suche mir meinen Weg durch die Stadt, deren Zentrum auf einem steilen Hügel liegt, bis hin zum Fluss Enns und der Stelle, wo Florian ertränkt wurde. Heute steht dort ein mächtiges Kreuz.

Weiter gehts zur Basilika von Lorch, einer Kirche, die auf römischen Grundmauern steht. Diese Mauern sind im Inneren der Kirche teils freigelegt. Was mag hier alles vor 1700 Jahren stattgefunden haben? Heute steht diese imposante Kirche in einem sonst schmucklosen Wohngebiet. Nachdem ich mir alles genau angeschaut habe, geht es zum nahegelegenen Bahnhof – eine 13-stündige Bahnfahrt nach Hause steht an.

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