Etappe 27: Marktredwitz – Falkenberg-Tannenlohe

28 km (713 km gesamt)

Wegmarkierung: Goldsteig-Logo

Nach dem Frühstück in der Jugendherberge Wunsiedel erreiche ich den Bus, der mich schnell nach Marktredwitz bringt. Ein paar Einkäufe erledige ich noch, dann suche ich das Goldsteig-Logo, das mich südwärts aus der Stadt führt. Im Gegensatz zu den Logos von E3 und E6 ist es recht unscheinbar und auf Distanz kaum erkennbar.

Ich habe die Route kurzfristig geändert, da das Wetter nicht mitspielen will und immer wieder Gewitter und Regengüsse drohen. Da bin ich doch lieber in der Nähe der Bahnlinie und größerer Orte, wo ich mit Sicherheit ein trockenes Fleckchen finde. Ursprünglich sollte meine Route weiter östlich, ganz nah, teils entlang der tschechischen Grenze führen.

Der Goldsteig führt rasch aus Marktredwitz und durch offenes Land hinauf zum Marktredwitzer Haus. Eine Rast, eine kühle Apfelschorle nach dem Anstieg. Ein Stückchen weiter geht es noch hinauf bis zur Burgruine Weißenstein, dann gehts kontinuierlich abwärts nach Friedenfels.

Hinter dem Ort mit dem romantischen Namen und der betriebsamen Brauerei geht’s flach weiter. Der Weg verläuft durch ein Labyrinth von Fischteichen, die nur durch schmale Dämme getrennt sind. Da ich hier eine Abzweigung vom Goldsteig suche, kann ich mich nicht auf die Markierungen verlassen, sondern schaue an jeder Ecke aufs GPS … ohne dieses Gerät hätte ich mich hier verirrt. Zwischendurch muss ich auch noch eine Schwanenfamilie davon überzeugen, den Weg zu räumen und mich durchzulassen.
Eine Bahnlinie wird noch gequert, dann trennen mich noch 4 km von der Jugendherberge, die einsam mitten im Wald liegt. Ein gutes Abendessen, ein Zoigl und ich falle in tiefen, festen Schlaf.

Etappe 27

 

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