Etappe 24: Helmbrechts – Torfmoorhölle

25 km (645 km gesamt)

Wegmarkierung: ab Münchberg Q auf gelbem Grund (Quellenweg)

Meine Nacht war alles andere als ruhig, mein Darm rebellierte. Immerhin kam der Kreislauf wieder hoch. Zudem begann es in den Morgenstunden ausgiebig zu regnen. Was tun?

Das Regengebiet sollte vormittags durchgezogen sein. Und so fasste ich Plan B: mit der Bahn von Helmbrechts nach Münchberg und dann sehen, wie es weitergeht.

So spazierte ich durch die heruntergekommene Stadt zum kleinen Bahnhof – Endhaltepunkt der Stichbahn von Münchberg und nahm den nächsten Schienenbus. In der Tat ließ der Regen nach, als ich ankam. Ich besuchte noch eine Apotheke und einen Supermarkt, dann ging ich langsam los.

Die Etappe war nun auf 15 Fußkilometer verkürzt, relativ eben und unattraktiv. Ich durchquerte Großlosnitz und Zell, erreichte dann die Quelle der Sächsischen Saale. Wenig später trennten sich nach 10 Etappen E3 und E6. Schade, das blaue Andreaskreuz hatte ich als Wegbegleiter richtig lieb gewonnen. Beide Wege treffen sich in Wunsiedel noch einmal, aber während der E3 die Gipfel des Fichtelgebirges mitnimmt, orientiert sich der E6 an den vier Quellen. Somit weniger Höhenmeter.

Ein paar km noch bis Torfmoorhölle, einem einsamen Gasthaus mitten im Wald, und ich konnte mich wieder richtig ausruhen, bevor uns Conny, der Wirt, mit kräftigem Bier und einem Pilzschnitzel a la Höllenwolf bewirtete.

Etappe 24

2016-07-21 14.37.11 2016-07-21 14.42.00 2016-07-22 10.28.24

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