Etappe 19: Herbstadt – Maroldsweisach

29 km (gesamt 497 km)

Wegmarkierung: E3 / E6 (blaues Andreaskreuz, z.T. Europa-Logo)

So unspektakulär, wie die letzte Etappe war, so reich an Sehenswürdigkeiten war die heutige. Sogar so reich, dass ich einen kleinen Umweg einbaute, um auch die Quelle der Fränkischen Saale einzubauen.

Doch zunächst brachte mich mein Vater morgens zurück nach Herbstadt, wo ich tags zuvor meinen Etappe beendet hatte. Über Eyershausen (schöne Kirche) und Alsleben gelangte ich zur Quelle der Fränkischen Saale, wo ich eine kurze Rast machte. Quellen sind für mich immer wieder faszinierend und irgendwie heilig. Ich war hier auch wieder sehr nah am „Grünen Band“. Auf dem gegenüberliegenden Berg konnte ich schon die Kapelle St.Ursula ausmachen. Eine halbe Stunde später dort angekommen, kam ich gleich mit der Küsterin ins Gespräch, bevor ich weiter zum Bayernturm aufbrach. Dieses hässliche Objekt, was einer achtkantigen Sechskantschraube  gleicht, die man in die Erde gedreht hat, musste ich auch gleich besteigen, denn da oben war der einzige Ort weit und breit, wo man diesen Turm nicht sieht.

Nach einer ausgiebigen Rast ging es über Zimmerau und Schwanhausen weiter, teile auf der Landstraße, teils auf einem Wiesenpfad. Hinter Schwanhausen führte mich die Wegmarkierung über eine kaum befahrene Waldstraße, dann entlang der B279 und weiter in Richtung Dippach. Hier betrachtete ich die Burgruine, bevor ich mich auf den Anstieg nach Birkenfeld machte. Schlussendlich ging es durch Wald, der aktuell von Forstmaschinen zerpflügt war, nach Maroldsweisach und zum Brauereigasthof Hartleb. Ein gelungener Ausklang für diese Etappe.

Etappe 19

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.